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Der EHC Winterthur spielt wie am Sonntag sehr solide, kann sich aber die Punkte nicht sichern. Gegen die Gäste aus Visp verliert der EHCW 1-3.

 

Gleich zu Beginn der Partie sollte sich seltsames ereignen in der Zielbau Arena. Es waren knapp 4 Minuten gespielt, als eine Scheibe der Bande im Angriffsdrittel nach einem Check ihren Dienst verweigerte und barst. Kaum war die Partie also angepfiffen, wurde bereits eine Zwangspause fällig. Die Fans konnten sich eifrig über die beste Variante zum Scheibenersatz unterhalten, während die Eismeister hervorragende Arbeit verrichteten. Dies blieb im ersten Drittel auch der einzige Aufreger. Nebst ausbleibendenen Toren waren auch keine Strafen zu verzeichnen.

 

Dies änderte sich im zweiten Durchgang umgehend. Der Zeiger der Matchuhr hatte noch keine Umrundung hinter sich, ehe der Topskorer der Walliser Van Guilder mit einem satten Schuss die Gäste in Führung brachte. Danach durchlebten die Fans einige bange Minuten während sich die Winterthurer in Unterzahl zu bewähren hatten. Dies gelang sehr gut. Im Gegenzug blieben aber erneut die vorhandenen Überzahlsituationen ungenutzt. Beide Teams kämpften erfolgreich gegen weitere Tore an.

 

Im dritten Drittel mussten die Winterthurer einen Zacken zulegen um noch zu Punkten zu kommen. Sie taten es auch. Das Momentum kehrte plötzlich zu Gunsten des Heimteams. Mal um Mal blieb aber Lory im Tor der Visper Herr der Lage. Nicht aber in der 49. Minute. Luca Homberger erzielte mit einem Hocheckschuss den verdienten Ausgleich. Was sollte nun noch drinliegen? Die Antwort folgte in der 53. Minute. Brügger liess sich einen Moment der Unachtsamkeit nicht nehmen und schoss die Gäste in Führung. Dies war dann leider der Endpunkt der Winterthurer Bemühungen. Remo Oehninger im Tor der Löwen wurde kurz vor Schluss durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt. Ehe man sich versah, lag die Scheibe durch Kissel bereits wieder im Tor. Der EHC Visp holt sich dank seiner Kaltblütigkeit die Punkte in der Zielbau Arena.

 

 

Am Samstag, 24. November 2018 lädt der EHC Winterthur anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen den HC Ajoie zum Kids-Day. Nebst attraktiven Eintrittspreisen bietet der EHC Winterthur den Kindern auch ein tolles Rahmenprogramm:

 

- Vorverkauf nur an der Abendkasse

- Für Kinder und Jugendliche bis und mit Jahrgang 2003 gratis Eintritt
- 1 Kind od. Jugendlicher mit einem Erwachsenen => CHF 15.00 für Eintritt Erwachsener
- Alle EHCW-Nachwuchsspieler mit einem Erwachsenen => CHF 15.00 für Eintritt Erwachsener
- Vorzeigen der ID des Kindes / Jugendlichen ist Pflicht
- Kinder erhalten einen Bon für den gratis Slapshot-Sirup
- Bon kann nur am Spieltag eingelöst werden
- Einlösbar nur an Slapshotbar
- Saisonkartenbesitzer in Begleitung mit Kind od. Jugendlichen gegen Vorzeigen der Saisonkarte: Erhalt des Bons für Slapshot-Sirup an Abendkasse

 

Ca. 15 Minuten nach Spielende stehen die Spieler für Fotos und Autogramme im Foyer beim Eingang zur Verfügung. Der EHC Winterthur freut sich auf zahlreiche kleine und grosse Besucher in der Zielbau Arena.

 

 

Der EHC Winterthur bestimmt in Zug über weite Strecken die Partie, gewinnt aber zum Schluss nur einen Punkt. Die fehlende Effizienz und Pech im Penaltyschiessen bescheren der EVZ Academy den Sieg.

 

In der kühlen Academy Arena in Zug war der EHC Winterthur im Kampf um die Playoff-Plätze auf Punkte angewiesen. Entsprechend starteten die Löwen engagiert in die Partie. Die sich bietenden Chancen konnten im 1. Drittel nicht genutzt werden. Ebenso wurden die Gelegenheiten im Powerplay ausgelassen. Das Schussverhältnis von 13:5 zu Gunsten der Winterthurer widerspiegelte das Kräfteverhältnis auf dem Eis. 

 

Im zweiten Drittel sollte sich das Bild nicht ändern. Winterthur spielte organisiert und mit Zug aufs Tor. Jedoch sollte die Torausbeute vorerst auf Null bleiben. Wie im ersten Drittel wurden mögliche Powerplay-Gelegenheiten schmerzlich ausgelassen. Dies sollte sich nach Spielhälfte ändern. Eine erneute Strafe gegen Bach Nielsen von Zug konnte endlich genutzt werden. Reto Kobach liess sich als Torschütze notieren. Bis Drittelsende blieben noch genug Möglichkeiten um die Führung auszubauen. Dies sollte nicht gelingen, was sich später rächen würde.

 

Zwar konnten die Löwen im Powerplay ins letzte Drittel starten, jedoch blieb auch diese Gelegenheit ohne Erfolg. Im Gegenteil, es war die Academy welche eine unübersichtliche Situation vor dem Tor von Remo Oehninger zum Ausgleich nutzte. Es wurde solange nachgestochert, bis die Scheibe hinter der Linie lag. Schwenninger wurde als Torschütze festgehalten. Beide Teams hatten danach genügend Gelegenheiten um sich die volle Punktezahl zu sichern. Da aber beide Torhüter eine solide Leistung boten, musste die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden. Auch hier klebte den Winterthurern das Pech an den Stöcken. Mal um Mal blieb der krönende Abschluss verwehrt. So sicherte sich die EVZ Academy mit zwei verwerteten Versuchen den Zusatzpunkt.

 

 

Zu Beginn der Partie verabschiedete sich der EHC Winterthur von Anneliese Sutter. Die emotionalen Momente übertrugen sich nicht auf das Spielfeld. Der HC Thurgau siegt effizient mit 5-2.

 

Noch immer ist es unwirklich, dass sich die Fans an das Fehlen von unserer Anneliese Sutter gewöhnen müssen. Zu Beginn verabschiedete sich die Zielbau Arena in bewegenden Momenten von einer treuen Anhängerin, Unterstützerin oder wie auch immer man sie kennen und lieben lernte. Die Partie forderte allerdings danach schnell ihren Tribut. Bereits in der 4. Minute erfolgte der erste Treffer der Thurgauer. Topskorer Wydo traf für den HCT. Winterthur, welches wieder mit Blaser und Homberger antreten konnte, versucht zu kontern. Zunächst trugen die Bemühungen bis Drittelsende keine Früchte. 

 

Drittel 2 gestaltete sich ähnlich. Der Ausgleich wollte nicht gelingen. Im Gegenteil. Es war wieder Cody Wydo, welcher zu Spielmitte die Führung ausbaute. Dies führte allerdings auch nicht dazu, dass sich die Löwen so richtig aufbäumten. Im Gegenteil, Arnold sorgte mit dem dritten Treffer für die Gäste für die Vorentscheidung in der Partie.

 

Was sollte noch drinliegen für das Heimteam im Schlussdrittel? Zunächst sah es nicht gut aus. Küng wanderte gleich nach Wiederbeginn auf die Strafbank. Just zur Mitte der Strafe konnte Jared Gomes für Winterthur mit seinem ersten Treffer verkürzen. Sollte jetzt doch nochmal Hoffnung aufkeimen? Zwar waren die Chancen mit einem Überzahlspiel da, jedoch waren es wieder die Gäste, welche trafen. Frei und Rundqvist sorgten innert 5 Minuten für die endgültige Entscheidung. Es schien fast, als sollten Treffer nur in Unterzahl gelingen. Erneut Jared Gomes in Unterzahl sorgte für eine Korrektur. Dabei blieb es dann aber 1100 Zuschauer auch.