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Der EHC Winterthur reiste zur letzten Auswärtspartie ins Mittelland. Der EHC Olten sichert sich mit einer abgeklärten Leistung den Sieg im Kleinholz. Der EHCW kam nie in die Nähe eines möglichen Vollerfolgs. 

 

Für Olten stand in dieser Partie nicht weniger als der 2. Platz in der Tabelle auf dem Spiel. Entsprechend engagiert und zielgerichtet starteten die Gastgeber in das zweitletzte Spiel der EHCW-Saison. Bereits nach 70 Sekunden setzten die Solothurner eine erste Duftmarke. Haas traf auf Zuspiel von Rexha und Wyss zur Führung. Dass sich die Winterthurer auch heute nicht kampflos ergeben sollten, bewies kurze Zeit später Jari Allevi. Im Zusammenspiel mit Anthony Nigro kam der Ausgleich zustande. Winterthur versuchte den Favoriten zu ärgern, jedoch stiessen die Löwen auf entsprechende Gegenwehr. Grossniklaus erhöhte in der 10. Minute prompt auf 2-1 für die Hausherren. In einem fairen ersten Drittel ohne Strafen waren die Leistungen ausgeglichen, jedoch die Oltner abgebrühter. Wyss traf in der 19. Minute zum 3-1 Pausenstand.

 

Drittel Nummer 2 brachte zwar keine Tore, aber die ersten Strafen. Keine dieser Strafen konnte auf beiden Seiten genutzt werden. So startete man mit dem gleichen Rückstand in das letzte Drittel. Auch in diesem Abschnitt war die Leistung der Winterthurer ebenbürtig. Die kaltblütigere Mannschaft war jedoch erneut Olten. Die 50. Minute brachte dann den Fans den Schlussstand. Muller erhöhte auf 4-1. So endet die EHCW-Auswärtssaison mit einer Niederlage gegen den Favoriten aus Olten.

 

 

In einem bedeutungslosen Spiel gewinnt der HC Thurgau ein weiteres Nachbarschaftsderby mit 3-1. Die Thurgauer holen sich die Punkte dank mehr Biss und Eigenfehlern der Winterthurer. 

 

Die Geschichte des sechsten Derbys gegen den HC Thurgau in der Saison 2018/19 ist schnell erzählt. Für beide Teams ging es am heutigen Abend nicht mehr um viel. Thurgau kann sich auf die Playoffs vorbereiten und für den EHC Winterthur sind die anstehenden Spiele noch eine Gelegenheit Punkte und Zuspruch zu holen. Der Start in die Partie gelang den Löwen besser. El Assoui kassierte in der 7. Minute die erste Strafe der Partie. Mit viel Verkehr vor dem Tor sorgten die Winterthurer für Druck. Die Bemühungen wurden mit dem 1-0 durch Anthony Staiger belohnt. Den Ausgleich in der 13. Minute schenkten die Winterthurer den Gästen förmlich. Die Scheibe wurde statt aus dem Drittel geschlagen solange vertändelt bis Fuhrer für den HCT ausgleichen konnte.

 

Im 2. Drittel verlor das Derby zusehends an Biss. Der EHCW vergab die Punkte zu Spielmitte mit einem kuriosen Treffer. Eine Scheibe vors Tor rutschte Torhüter Guggisberg zwischen den Schonern durch und blieb auf der Linie liegen. Die Thurgauer reagierten schneller und konnten durch Rundqvist auf 2-1 erhöhen. Merola erhöhte acht Minuten später bereits auf den Schlussstand von 3-1. Die Winterthurer hatten bis zum Schluss noch genügend Chancen in Überzahl weitere Treffer zu erzielen. Jedoch waren die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. So endete das Derby mit einem Erfolg für die Gäste. Ein Spiel, dass wohl manchem nicht lange in Erinnerung bleibt.

 

 

Gegen den HC Ajoie kassiert der EHC Winterthur 6 Tore, schiesst aber nur deren 3. Die Niederlage fällt aber zu klar aus. Lange konnten die Löwen mithalten, wurden allerdings dann im Schlussdrittel bestraft. 

 

Nur wenige Stunden nach der Partie gestern in der Zielbau Arena gegen Langenthal, stand mit dem HC Ajoie heute bereits das nächste Schwergewicht der Swiss League auf dem Spielplan. Das Freitagsspiel sollte man den Löwen allerdings nur im ersten Drittel anmerken. Ajoie spielte gekonnt seine Stärken aus, Winterthur hielt zunächst den Schaden in Grenzen. In der 12. Minute gelang es allerdings dann den Hausherren ein erstes Mal den Puck hinter Torhüter Guggisberg unterzubringen. Petrig zeichnete für die Führung verantwortlich. Kurz vor der Pause, nur 41 Sekunden waren noch zu spielen, musste Headcoach Michel Zeiter seine Pausenansprache nochmals umschreiben. Kohler erhöhte zu einem ungünstigen Zeitpunkt auf einen Zweitore-Vorsprung.

 

Offenbar fand der Coach die richtigen Worte in der Kabine. Das Spiel des EHCW funktionierte wie aus einem Guss. Tim Wieser konnte in der 25. Minute verkürzen. Die Ajoulots hatten nun mit dem Spiel des EHC Winterthur vermehrt ihre liebe Mühe. Genau zwei Minuten vor der nächsten Pause kassierte Routinier Birbaum für Ajoie die nächste Strafe. Das Powerplay sollte am heutigen Abend noch eine veritable Waffe werden. Kurz vor der nächsten Pausensirene glich Luca Homberger für den EHC Winterthur aus.

 

Leider bekundeten die Winterthurer wie einige Male zuvor auch heute wieder Mühe mit dem Start in ein Drittel. Nur 18 Sekunden benötigten die Gastgeber um wieder in Führung zu gehen. Kohler war für das 3-2 verantwortlich. Aber wie bereits erwähnt, war eine nächste Strafe wieder für eine Resultatänderung gut. Reto Kobach glich in einem weiteren Powerplay zum 3-3 aus. Danach folgten fatale 7 Minuten in der Voyeboeuf. Das bisher eher diskret aufspielende Topduo Hazen/Devos entschied wie viele Male zuvor, auch heute die Partie. Zunächst war es Devos in der 52. Minute mit einem weiteren Powerplaytreffer am heutigen Abend und 6 Minuten später Hazen mit einem Emptynetter, welche die Entscheidung in der Partie herbeiführten. Der sechste Treffer für Ajoie eine Minute vor Schluss wieder durch Kohler war dann der eine Treffer zuviel. Die Löwen zeigten erneut eine starke Partie, wurden aber nicht nur durch die Gastgeber in ihre Schranken verwiesen.

 

 

Nur wenig fehlte zum ersten Vollerfolg gegen den SC Langenthal. Den Sieg vor Augen, wird der EHC Winterthur jäh ausgebremst. Die Gäste erzielen kurz vor Schluss den Ausgleich und machen in der Verlängerung kurzen Prozess 

 

Es ist eine lange Durststrecke, die der EHCW nun schon gegen den SC Langenthal erdulden muss. Seit dem Aufstieg in die Swiss League gab es für die Löwen noch keinen Vollerfolg gegen die Langenthaler. So nahe wie heute Abend kamen die Winterthurer einem Sieg noch nie. Aufsässigkeit und Hartnäckigkeit waren an diesem Abend in der Zielbau Arena (fast) der Schlüssel zum Erfolg. Ein erstes Mal wurden die Bestrebungen in der 19. Minute belohnt. Luca Homberger und Tim Wieser bedrängten den Langenthaler Spieler Pienitz solange, bis dieser die Scheibe verlor und unsere Nummer 91 einschieben konnte.

 

In den vergangenen Partien stellte sich das Powerplay meist als gute Waffe heraus. Heute Abend harzte es ein wenig. So konnten die Gelegenheiten im Mittelabschnitt nicht genutzt werden. Tore fielen aber auch keine aufseiten der Gäste. So konnte Winterthur das Schlussdrittel mit einem Tor Vorsprung in Angriff nehmen. Dieser Vorsprung war aber bereits nach wenigen Sekunden dahin. Dünner erzielte kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich. Die Partie sollte nun aber keineswegs zu Gunsten der Gäste drehen. Nein, Winterthur hielt weiter dagegen und konnte erneut in Führung gehen. Topskorer Jared Gomes brachte den EHCW in der 54. Minute nahe an den Vollerfolg. Leider aber nicht nah genug. Die Oberaargauer ersetzten kurz vor Schluss Torhüter Wüthrich durch einen weiteren Spieler. Und so kam es wie eingangs erwähnt. Mickrige 1.3 Sekunden vor Schluss erzielte Sterchi doch noch den Ausgleich. So kam es natürlich zur Verlängerung. Den Schock vom Ausgleich noch in den Knochen, konnten die Löwen nur kurze Zeit Gegenwehr leisten. Bereits nach 14 Sekunden erzielte Tschannen den Siegtreffer für die Gäste.