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Am Dienstag, 23. Oktober 2018 lädt der EHC Winterthur anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen den HC Biasca Ticino Rockets zur Women's Night. Nebst einem attraktiven Eintrittspreis bietet der EHC Winterthur den weiblichen Fans auch ein Cüpli an:

 

- Vorverkauf nur an der Abendkasse

- Für alle weiblichen Fans Eintritt exklusiv für dieses Spiel CHF 20.00 inkl. Bon für ein Cüpli

- gilt nur in Sitzplatzkategorie 2

- Spezialticket mit Bon für 1 Cüpli an der Abendkasse

- Bon kann nur am Spieltag eingelöst werden - Einlösbar nur an Glühweinbar

- Saisonkartenbesitzerinnen gegen Vorzeigen der Saisonkarte: Erhalt des Bons für ein Cüpli zum halben Preis an der Abendkasse

 

Wir wünschen allen Damen ein interessantes Spiel und einen unterhaltsamen Abend.

 

 

Gegen die GCK Lions knüpft der EHC Winterthur nahtlos an die Leistung vom Sonntag an. Unaufgeregt und mit der nötigen Konstanz kommen die Löwen zu weiteren 3 Punkten. 

 

Den Winterthurer Spielern war das Selbstvertrauen nach dem Sieg in Kloten förmlich anzusehen. Entsprechend starteten die Löwen ins Spiel. Früh wurden die GCK Lions unter Druck gesetzt. Eine gute Gelegenheit zur Führung bot sich nach bereits 2 Minuten. Puide wanderte bei den Gästen ein erstes Mal auf die Strafbank. 30 Sekunden vor deren Ablauf knallte Anthony Staiger den Puck von der blauen Linie zum ersten Treffer ins Tor. In der Folge kontrollierte Winterthur das Spiel. Die Chancen der Gäste machte Guggisberg im Tor zunichte. Nach einer Viertelstunde war es Geiger, der bei GCK ein weiteres Mal eine Strafe kassierte. Mit einem fast identischen Treffer erhöhte Captain Reto Kobach auf 2-0. Mit dieser Führung ging es in die Pause.

 

Zu Beginn des 2. Drittels erschien im Tor der Löwen Remo Oehninger für den grippegeschwächten Tim Guggisberg. Oehninger führte die Leistung seines Vorgängers fort und sicherte in einem ereignisarmen Drittel den Vorsprung. Dass dieser Vorsprung trügerisch sein kann, wussten die Spieler nur zu genau. Mit dem Willen dies gleich zu ändern, kamen die Löwen aufs Eis. Nur 32 Sekunden dauerte es, ehe Kevin Bozon auf 3-0 erhöhen konnte. Somit schienen die Punkte im Trockenen. Die letzten Zweifel räumte in der 49. Minute Orlando Scherz mit dem nächsten Treffer für Winterthur aus. Den Ehrentreffer für GCK konnte in der 57. Minute Büsser markieren. Dabei blieb es aber. Winterthur holte sich mit dem 4-1 souverän drei Punkte aufs Konto.

 

 

Der EHC Winterthur holt mit einer sensationellen Teamleistung den Sieg in der Swiss Arena. Ausschlaggebend waren das starke Powerplay und wenige unnötige Strafen gegen die Löwen. 

 

An diesem sonnigen Sonntagnachmittag machte sich wohl mancher nur in den entfernteren Gedanken Hoffnung auf Punkte gegen den "grossen" EHC Kloten. Beide Teams gingen mit einer Niederlagenserie in das Derby. Zu Beginn hielt der EHC Kloten den Druck auf das Winterthurer Tor konstant aufrecht. Winterthur hielt gut dagegen und konnte sich auf einen starken Tim Guggisberg im Tor verlassen. Das erste Drittel war von diversen Strafen insbesondere gegen das Heimteam geprägt. Jedoch konnten die Löwen das Powerplay vorderhand nicht nutzen.

 

Die änderte sich bereits kurz nach Beginn des Mitteldrittels. Nach knapp 4 Minuten war es Steve Kellenberger, der für die Klotener ein weiteres Mal auf die Strafbank wanderte. Dieses Powerplay gestalteten die Winterthurer druckvoll und brillierten mit guten Kombinationen. Ein solche Passfolge führte dann auch prompt zum Führungstreffer. Tanner Sorenson hämmerte den Puck nach tollem Zuspiel von Nigro in den Torhimmel. Kloten war nach diesem Treffer sichtlich verunsichert. Bis zum Schluss des Drittels kamen die Unterländer zwar noch zu Chancen, welche aber nicht zwingend waren.

 

Die grosse Frage vor dem Schlussdrittel war, wie die Teams die letzten 20 Minuten in Angriff nehmen würden. Würde Kloten nun das grosse Angriffsfurioso eröffnen? Weit gefehlt. Der EHCW nahm Kloten gleich nach wenigen Sekunden den Wind aus den Segeln. Anthony Nigro auf Zuspiel von Kevin Bozon erhöhte bereits nach 51 Sekunden die Führung. Eine unnötige Strafe gegen Reto Kobach brachte wieder Zunder ins Spiel. MacMurchy traf im Powerplay für die Hausherren. Die Spannung war wieder zurück in der Swiss Arena. Die Löwen agierten nach diesem Treffer überlegt und konzentriert. Jeder merkte, dass etwas drinliegen kann an diesem Nachmittag. Nur eine knappe Minute nach dem Anschlusstreffer kassierten die Klotener eine weitere Strafe gegen Fabian Ganz. Auch hier zeigte sich das Können von Anthony Nigro. Der Topskorer stand nach dem Zuspiel von Bozon goldrichtig und erhöhte zur Freude des zahlreichen Anhangs auf 3-1. Die Minuten zerrannen für das Heimteam. Schliesslich ersetzte Coach André Rötheli den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler. Dies klappte nicht lange gut und wurde durch Jari Allevi und dem nächsten Winterthurer Treffer bestraft. Winterthur holt verdient 3 Punkte in Kloten!

 

 

Zum ersten TV-Spiel von MySports gastierte der SC Langenthal in der Zielbau Arena. Gegen die Berner waren die Spiele meist knapp, aber auch ohne Punkte. Dies sollte heute nicht anders sein. 

 

Zu Beginn gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Auf Seiten der Löwen machte sich die Rückkehr von Anthony Nigro von Beginn weg positiv bemerkbar. In der 5. Minute fasste sich der Langenthaler Leblanc ein Herz und knallte die Scheibe zur Führung ins Tor. Eine Strafe gegen Roos verhiess in der 13. Minute nichts Gutes. Anthony Staiger hatte etwas dagegen und erzielte nach einem Konter prompt den Ausgleich in Unterzahl. Weitere Strafen konnten im ausgeglichenen ersten Drittel auf beiden Seiten nicht genutzt werden.

 

Drittel Nummer 2 gestalteten die Oberaargauer zunächst für sich. Zunächst konnte der SCL eine Strafe gegen Winterthur nicht nutzen. Das Geschehen spielte sich allerdings auch so vermehrt vor dem starken Tim Guggisberg im Tor von Winterthur ab. So auch in der 31. Minute als Sorenson für Behinderung auf die Strafbank wanderte. Kurz vor Ablauf der Strafe nutzte Langenthal die Gelegenheit und erhöhte auf 1-2. Tim Guggisberg im Tor konnte den Schuss auf der Fanghand leider nicht behändigen. Mit diesem kleinen Rückstand ging das Spiel ins Schlussdrittel.

 

Das letzte Drittel war wieder ein Spiegelbild des Startdrittels. Chancen boten sich auf beiden Seiten. Jedoch wurden diese nicht genutzt. Und so kam es wie oft bei einem knappen Rückstand. Nach einem Time-Out ersetzte Headcoach Michel Zeiter den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler. Dies gelang 90 Sekunden gut, allerdings war es dann am Langenthaler Kummer den Empty Netter zu erzielen. Die Löwen wurden mit dieser ansprechenden Leistung schlecht belohnt.