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Vor einer tollen Kulisse bot sich den Fans zum Saisonabschluss ein spannendes Derby. Den besseren Abschluss behielten die Gäste für sich. 

 

Der EHC Kloten kämpfte zum Schluss der Saison noch um eine Rangierung unter den Top 4 der Swiss League. Dass daraus nichts werden sollte, zeigte der SC Langenthal im Fernduell schnell auf. So konzentrierten die Teams sich schnell auf ein interessantes Derby in der Zielbau Arena. Für den Führungstreffer waren die Gäste besorgt. Combs traf in der 11. Minute zur Führung. Kurz bevor das Drittel zu Ende war, konnte der EHC Winterthur noch ausgleichen. Jared Gomes konnte für Winterthur sehenswert ausgleichen. Getrübt wurde das Drittel durch den Ausfall von Atanasio Molina. Unsere Nummer 33 musste nach einem Schuss ins Gesicht vom Platz getragen werden. Ata, stay strong!

 

Das Mitteldrittel war geprägt von einem attraktiven Hin und Her. Sowohl die Gäste, als auch der EHCW kam zu seinen Chancen. Es war dann Routinier Monnet, der kurz vor der nächsten Pause zur Führung traf. 37 Minuten waren gespielt. Nur 2 Minuten später war das Skore allerdings wieder ausgeglichen. Michael Roos konnte erneut ausgleichen. Mit dem 2-2 gingen beide Teams ins Schlussdrittel.

 

Besagtes Schlussdrittel wogte hin und her. Beide Teams spielten sich Chancen heraus, ohne jedoch zählbares auf dem Konto verbuchen zu können. Schliesslich war es Marchon für die Gäster, welcher den Sieg verbuchen konnte. Eine umstrittene Strafe sorgte im Powerplay der Gäste für den Sieg. Der EHC Winterthur verabschiedet sich vor über 2000 Fans in einem unterhaltsamen Derby aus der Saison 18/19.

 

 

Der EHC Winterthur reiste zur letzten Auswärtspartie ins Mittelland. Der EHC Olten sichert sich mit einer abgeklärten Leistung den Sieg im Kleinholz. Der EHCW kam nie in die Nähe eines möglichen Vollerfolgs. 

 

Für Olten stand in dieser Partie nicht weniger als der 2. Platz in der Tabelle auf dem Spiel. Entsprechend engagiert und zielgerichtet starteten die Gastgeber in das zweitletzte Spiel der EHCW-Saison. Bereits nach 70 Sekunden setzten die Solothurner eine erste Duftmarke. Haas traf auf Zuspiel von Rexha und Wyss zur Führung. Dass sich die Winterthurer auch heute nicht kampflos ergeben sollten, bewies kurze Zeit später Jari Allevi. Im Zusammenspiel mit Anthony Nigro kam der Ausgleich zustande. Winterthur versuchte den Favoriten zu ärgern, jedoch stiessen die Löwen auf entsprechende Gegenwehr. Grossniklaus erhöhte in der 10. Minute prompt auf 2-1 für die Hausherren. In einem fairen ersten Drittel ohne Strafen waren die Leistungen ausgeglichen, jedoch die Oltner abgebrühter. Wyss traf in der 19. Minute zum 3-1 Pausenstand.

 

Drittel Nummer 2 brachte zwar keine Tore, aber die ersten Strafen. Keine dieser Strafen konnte auf beiden Seiten genutzt werden. So startete man mit dem gleichen Rückstand in das letzte Drittel. Auch in diesem Abschnitt war die Leistung der Winterthurer ebenbürtig. Die kaltblütigere Mannschaft war jedoch erneut Olten. Die 50. Minute brachte dann den Fans den Schlussstand. Muller erhöhte auf 4-1. So endet die EHCW-Auswärtssaison mit einer Niederlage gegen den Favoriten aus Olten.

 

 

In einem bedeutungslosen Spiel gewinnt der HC Thurgau ein weiteres Nachbarschaftsderby mit 3-1. Die Thurgauer holen sich die Punkte dank mehr Biss und Eigenfehlern der Winterthurer. 

 

Die Geschichte des sechsten Derbys gegen den HC Thurgau in der Saison 2018/19 ist schnell erzählt. Für beide Teams ging es am heutigen Abend nicht mehr um viel. Thurgau kann sich auf die Playoffs vorbereiten und für den EHC Winterthur sind die anstehenden Spiele noch eine Gelegenheit Punkte und Zuspruch zu holen. Der Start in die Partie gelang den Löwen besser. El Assoui kassierte in der 7. Minute die erste Strafe der Partie. Mit viel Verkehr vor dem Tor sorgten die Winterthurer für Druck. Die Bemühungen wurden mit dem 1-0 durch Anthony Staiger belohnt. Den Ausgleich in der 13. Minute schenkten die Winterthurer den Gästen förmlich. Die Scheibe wurde statt aus dem Drittel geschlagen solange vertändelt bis Fuhrer für den HCT ausgleichen konnte.

 

Im 2. Drittel verlor das Derby zusehends an Biss. Der EHCW vergab die Punkte zu Spielmitte mit einem kuriosen Treffer. Eine Scheibe vors Tor rutschte Torhüter Guggisberg zwischen den Schonern durch und blieb auf der Linie liegen. Die Thurgauer reagierten schneller und konnten durch Rundqvist auf 2-1 erhöhen. Merola erhöhte acht Minuten später bereits auf den Schlussstand von 3-1. Die Winterthurer hatten bis zum Schluss noch genügend Chancen in Überzahl weitere Treffer zu erzielen. Jedoch waren die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. So endete das Derby mit einem Erfolg für die Gäste. Ein Spiel, dass wohl manchem nicht lange in Erinnerung bleibt.

 

 

Gegen den HC Ajoie kassiert der EHC Winterthur 6 Tore, schiesst aber nur deren 3. Die Niederlage fällt aber zu klar aus. Lange konnten die Löwen mithalten, wurden allerdings dann im Schlussdrittel bestraft. 

 

Nur wenige Stunden nach der Partie gestern in der Zielbau Arena gegen Langenthal, stand mit dem HC Ajoie heute bereits das nächste Schwergewicht der Swiss League auf dem Spielplan. Das Freitagsspiel sollte man den Löwen allerdings nur im ersten Drittel anmerken. Ajoie spielte gekonnt seine Stärken aus, Winterthur hielt zunächst den Schaden in Grenzen. In der 12. Minute gelang es allerdings dann den Hausherren ein erstes Mal den Puck hinter Torhüter Guggisberg unterzubringen. Petrig zeichnete für die Führung verantwortlich. Kurz vor der Pause, nur 41 Sekunden waren noch zu spielen, musste Headcoach Michel Zeiter seine Pausenansprache nochmals umschreiben. Kohler erhöhte zu einem ungünstigen Zeitpunkt auf einen Zweitore-Vorsprung.

 

Offenbar fand der Coach die richtigen Worte in der Kabine. Das Spiel des EHCW funktionierte wie aus einem Guss. Tim Wieser konnte in der 25. Minute verkürzen. Die Ajoulots hatten nun mit dem Spiel des EHC Winterthur vermehrt ihre liebe Mühe. Genau zwei Minuten vor der nächsten Pause kassierte Routinier Birbaum für Ajoie die nächste Strafe. Das Powerplay sollte am heutigen Abend noch eine veritable Waffe werden. Kurz vor der nächsten Pausensirene glich Luca Homberger für den EHC Winterthur aus.

 

Leider bekundeten die Winterthurer wie einige Male zuvor auch heute wieder Mühe mit dem Start in ein Drittel. Nur 18 Sekunden benötigten die Gastgeber um wieder in Führung zu gehen. Kohler war für das 3-2 verantwortlich. Aber wie bereits erwähnt, war eine nächste Strafe wieder für eine Resultatänderung gut. Reto Kobach glich in einem weiteren Powerplay zum 3-3 aus. Danach folgten fatale 7 Minuten in der Voyeboeuf. Das bisher eher diskret aufspielende Topduo Hazen/Devos entschied wie viele Male zuvor, auch heute die Partie. Zunächst war es Devos in der 52. Minute mit einem weiteren Powerplaytreffer am heutigen Abend und 6 Minuten später Hazen mit einem Emptynetter, welche die Entscheidung in der Partie herbeiführten. Der sechste Treffer für Ajoie eine Minute vor Schluss wieder durch Kohler war dann der eine Treffer zuviel. Die Löwen zeigten erneut eine starke Partie, wurden aber nicht nur durch die Gastgeber in ihre Schranken verwiesen.