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Der EHC Winterthur reagiert auf den verletzungsbedingten Ausfall von Luca Homberger. Zur Verstärkung der Offensive ist Steve Mason verpflichtet worden. 

Die EHC Winterthur Sport AG hat für einen Monat den Stürmer Steve Mason unter Vertrag genommen. Der holländisch-kanadische Doppelbürger mit Schweizer Lizenz bringt viel Erfahrung auf der Center-Position mit. Der 31-jährige Mason spielte in der Vergangenheit in der National- und Swiss League für die SC Rapperswil-Jona Lakers. In 176 Swiss League-Partien erzielte er 98 Skorerpunkte. In der höchsten Liga kam er in 66 Spielen auf 17 Skorerpunkte.

 

 

Die Erwartungen im Vorfeld konnte der EHC Winterthur nicht erfüllen. Die Winterthurer ziehen einen rabenschwarzen Abend ein und verlieren gegen den EHC Kloten mit 1-7.

 

Fast 1800 Fans fanden den Weg in die Zielbau Arena zum ersten Zürcher Derby der Saison 19/20. Beide Teams starteten mit viel Elan in die Partie. Schnell zeigte sich wer das Zepter übernehmen sollte. Die Gäste aus Kloten führten heute Abend die bedeutend feinere Klinge als die Gastgeber. Ein kurioser Treffer führte zum ersten Treffer des Abends. Eine abgeprallter Puck von Forget fand den Weg in hohem Bogen über Tim Guggisberg ins Tor. Danach liess sich der EHC Winterthur zusehends ins Abwehrdrittel drängen. Dies führte in der 19. Minute zur Doppelführung der Gäste durch Lehmann.

 

Winterthur machte sich heute Abend das Leben mit vielen Strafen selber schwer. Mike Küng fasste in der 27. Minute eine 5 Minuten Strafe mit Restausschluss. Kloten hatte Lunte gerochen und erhöhte in dieser Überzahl auf 3-0. Die nächste Strafe folgte sofort gegen Brace. Da die vorhergehende Strafe weiterlief, kämpften die Löwen in doppelter Unterzahl gegen die Unterländer. Auch dies vergebens. Figren erzielte den nächsten Treffer für die Gäste. Dies sollte allerdings noch nicht der Schlusspunkt in diesem Drittel sein. Ganz markierte den Pausenstand von 5-0 für Kloten. 

 

Die Devise für das Schlussdrittel musste Schadenminimierung sein. Riley Brace lieferte seinen Beitrag dazu mit dem einzigen Winterthurer Treffer des Abends. Das Tor für Winterthur fiel bei 46:00. Die Resultatkosmetik hatte allerdings nicht lange Bestand. Faille erzielte in der 48. Minute einen weiteren Treffer für die Flieger. Den Schlusspunkt unter den schwachen Auftritt setzte Lemm mit dem Treffer zum 1-7 für den EHC Kloten. Insgesamt ein Abend zum Vergessen für den EHC Winterthur.

 

 

Ein Spiel mit Irrungen und Wirrungen führt nach 60 Minuten für den EHC Winterthur zu einem guten Ende. Über den Kampf und den nötigen Einsatz kommen die Winterthurer zu 3 Punkten gegen den HC Sierre.

 

Das letzte Gastspiel des EHC Winterthur im Unterwallis, genauer in der Grabenhalle zu Sierre, datiert aus dem Jahr 1998. Der Playoff-Final um den Aufstieg in die damalige NLB war bereits damals eine enge Angelegenheit. Was den Siderser erhalten blieb, sind die treuen Fans. Auch heute fanden über 2300 Zuschauer den Weg in die Grabenhalle. Winterthur startete mit einem klaren Plan in die Partie. Erstes Ausrufezeichen war der Führungstreffer durch Mike Küng in der 3. Minute. Das Engagement zahlte sich bereits aus. Es kam gar noch besser. Nur 80 Sekunden später erhöhte Silvan Hess auf Zuspiel von Thibaut Monnet auf 2-0 für die Gäste. Ein Schnellstart, der aber auch falsche Schlüsse zulassen konnte. Die Hausherren liessen sich bereits beim ersten Powerplay nicht zweimal bitten. Altmeister Bezina verkürzte für die Walliser in der 11. Minute. Ein Weckruf für den EHC Winterthur. Vorerst blieb der Schaden im Rahmen.

 

Der Aufsteiger kam nach der Pause engagiert ins Spiel zurück. Prompt wurde der Einsatz belohnt. Wyniger konnte bereits 2 Minuten nach Wiederbeginn zum Ausgleich einschieben. Wie weiter nun Winterthur? Zumal weitere Strafen abgesessen werden mussten. Konzentriert wurde das Spiel weitergeführt. Dies führte auch zu den nötigen Konsequenzen. Tim Wieser erhöhte erneut für die Winterthurer. Der bisher stark aufspielende Aufsteiger wurde ausgebremst. Riley Brace kassierte kurz vor Drittelsende eine 2+10 Minuten Strafe wegen Torhüterbehinderung. Was würden die Walliser nun aus dieser Gelegenheit kurz vor der Pause machen? Die Antwort war... nichts. Es war am Walliser in den Reihen der Löwen, das Skore weiter zu erhöhen. Mit einem Shorthander wurde das Pausenresultat von 4-2 besiegelt.

 

Dieses Tor schien dem HC Sierre ein wenig die Luft abzuschnüren. Zwar souverän gekämpft, aber jedoch ohne zwingenden Erfolg. Dies war auch heute wieder Verdienst einer starken Mannschaftsleistung und einem sicheren Tim Guggisberg zwischen den Pfosten. Den Schlusspunkte setzte der EHC Winterthur bereits in der 43. Minute. Kevin Bozon markierte einen weiteren Torerfolg zum Schlussresultat von 5-2. Diesen Vorsprung liessen sich die Gäste nach der langen Anfahrt nicht mehr nehmen und spielten bis zur Schlusssirene souverän weiter.

 

 

In einem über lange Zeit engen und ausgeglichenen Spiel behalten die Gastgeber nach zähem Ringen die Oberhand. Der EHC Winterthur sichert sich mit dem Sieg weitere Punkte auf dem Konto. 

 

In der vergangenen Saison bissen sich die Winterthurer meist die Zähne an den Gästen aus dem Thurgau aus. Auch heute Abend sollte es eine enge Angelegenheit werden. Das erste Drittel ist schnell erzählt. Beide Teams kommen zu Chancen, können jedoch auf solide Torhüter und die stabile Verteidigung zählen. Während dem Abschnitt hatten beide Teams je eine Gelegenheit sich in Überzahl auszuzeichnen. Die Möglichekeiten wurden aber ausgelassen. Mit der Schlusssirene kassierte Zack Torquato noch eine weitere Strafe, welche die Gäste aber auch nicht nutzen konnten.

 

Als wegen eines Wechselfehlers wenige Sekunden nach Wiederbeginn eine weitere Strafe gegen das Heimteam fällig wurde, schien Gefahr im Verzug. Allerdings konnte der HC Thurgau auch daraus nicht reüssieren. Ebenso aus den weiteren Strafen gegen den EHC Winterthur. Das Bild des Mittelabschnitts ähnelte dem des Startdurchgangs. Chancen ja, aber keine Tore auf beiden Seiten.

 

Dies sollte sich im Schlussabschnitt grundlegend ändern. In der 46. Minute kassierte der Thurgauer Seiler eine kleine Strafe wegen Beinstellens. Diese Gelegenheit liessen sich die Winterthurer Löwen diesmal nicht entgehen. Jari Allevi netzte den Puck hinter Schwendener im Tor ein. Wer hatte nun die passende Reaktion auf Lager? Die Antwort lieferte Tim Wieser in der 53. Minute. Auf Zuspiel von Uinter Guerra konnte die Führung ausgebaut werden. Mit einer soliden Leistung stand der Siegsicherung in den letzten Minuten nichts mehr im Weg. Der Treffer zum 3-0 ins leere Tor bescherte dem EHC Winterthur weitere Punkte.