Der EHC Winterthur ist mit einer knappen Niederlage in das Abenteuer MyHockey League gestartet. Zum Auftakt unterlag das junge Winterthurer Team dem erfahrenen SC Lyss in der Seelandhalle mit 3:4. Nach einem schwierigen ersten Drittel kämpfte sich Winterthur zurück in die Partie und hatte bis zum Schluss die Chance auf Punkte.
Winterthur startete nervös in die erste Meisterschaftspartie. Bereits in der 3. Minute brachte Sacha Jüni die Gastgeber in Führung. William Rais gelang zwar in der 10. Minute im Powerplay der Ausgleich, doch Lyss schlug noch vor der ersten Pause zweimal zu. Kristian Sulesky traf in der 19. Minute zum 2:1, Nicolas Perrenoud erhöhte in der 20. Minute auf 3:1.
Nach dem ersten Wechsel zeigte der EHC Winterthur ein anderes Gesicht. William Rais verkürzte in der 22. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 2:3. Winterthur hatte nun deutlich besser ins Spiel gefunden und setzte den erfahrenen MyHockey-League-Gegner zunehmend unter Druck. In der 33. Minute belohnte Jonathan Prager den Aufschwung mit dem 3:3-Ausgleich.
Die Partie war damit wieder völlig offen. Lyss nutzte in der 37. Minute eine weitere Möglichkeit und ging durch Janis Schmid erneut mit 4:3 in Führung. Im Schlussdrittel blieb Winterthur jedoch dran und versuchte bis zur letzten Sekunde, den erneuten Ausgleich zu erzwingen. Der Treffer wollte allerdings nicht mehr fallen.
Damit bleibt zum Saisonauftakt trotz der Niederlage ein positiver Eindruck. Lyss zeigte über die gesamte Partie die Routine eines erfahrenen MyHockey-League-Teams, während Winterthur zunächst Lehrgeld bezahlte. Ab dem zweiten Drittel zeigte die Mannschaft jedoch, dass sie auch auf diesem Niveau mithalten kann.
Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Bereits in den Vorbereitungsspielen hatte das junge Winterthurer Team immer wieder gezeigt, dass es gegen Ligakonkurrenten bestehen kann. Wenn die Mannschaft diese Entwicklung fortsetzt und die Automatismen weiter verbessert, wird auch das Wettkampfglück den Weg nach Winterthur finden.