Erneut eine spannende Ausgangslage für den EHC Winterthur: Wie würde sich das junge Team gegen den SC Langenthal, einen weiteren Ligakonkurrenten, behaupten? Beide Mannschaften verbindet dabei ein ähnliches “Schicksal”. Sowohl Winterthur als auch Langenthal stiegen freiwillig aus der SKY Swiss League ab.
Im ersten Drittel entwickelte sich eine ausgeglichene und animierte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei war das Spiel mehrfach fehleranfällig. Beide Mannschaften befinden sich weiterhin auf der Suche nach dem optimalen Zusammenspiel und den nötigen Automatismen.
Im Mitteldrittel nahm die Partie dann Fahrt auf. Tim Schaub brachte Langenthal in der 24. Minute mit einem Ablenker vor dem Tor mit 1:0 in Führung. Die Antwort des EHC Winterthur liess jedoch nicht lange auf sich warten: Liam Sopa erzielte nur 17 Sekunden später den Ausgleich. Und nur zehn Sekunden danach drehte Gianluca Ogi die Partie mit dem 2:1 komplett.
Winterthur verteidigte die Führung lange Zeit engagiert, musste im Schlussdrittel aber den Ausgleich hinnehmen. Karym Krayem traf in der 48. Minute im Powerplay zum 2:2. Die Winterthurer brachten die Scheibe in dieser Situation nicht aus der Gefahrenzone und wurden dafür bestraft.
In der Folge blieb die Partie offen. Winterthur hatte dabei auch Pech: Mehrfach scheiterte die Mannschaft am Metall. Mit etwas mehr Glück hätte der Sieg durchaus auf die Seite der Gastgeber kippen können.
Nach der regulären Spielzeit blieb es beim 2:2. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung, sodass das Penaltyschiessen über den Ausgang entscheiden musste. Dort hatte Langenthal das bessere Ende für sich und sicherte sich den Sieg.
Trotz der Niederlage darf der EHC Winterthur Positives aus der Partie mitnehmen. Das junge, neu zusammengestellte Team hat erneut gezeigt, dass es gegen einen Ligakonkurrenten mithalten kann. Gleichzeitig bleibt noch Potenzial nach oben – insbesondere beim Zusammenspiel und bei den Automatismen. Die Entwicklung stimmt jedoch zuversichtlich und macht Mut für die kommende Saison.
Ein herzliches Dankeschön geht an die 374 Zuschauerinnen und Zuschauer, die den EHC Winterthur in der Eishalle Deutweg unterstützt haben.