Endlich wieder Derby-Zeit! In einem gut besuchten Spiel retten sich die Winterthurer mit einem Kraftakt kurz vor Schluss noch in die Verlängerung. Das bessere Ende bleibt aber den Gästen aus dem Thurgau überlassen.
Die Winterthurer starteten mit fast unveränderter Formation gegenüber dem Freitagsspiel in das erste Derby dieser Saison gegen den HC Thurgau. Es dauerte gerade mal 50 Sekunden bis die Winterthurer Fans ein erstes Mal jubeln konnten. Anthony Staiger brachte seine Farben in Führung. Den Schwung vermochten die Löwen aber nicht zu konservieren. Thurgau glich in der 9. Minute bereits aus. Danach mühten sich beide Teams ab, ohne jedoch erfolgreich zu sein. Trotz Grosschancen gelang den Eulachstädtern gegen den ehemaligen Winti-Hüter Loïc Galley kein Treffer mehr.
Der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten in der Folge. Beide Seiten wirkten etwas gehemmt. Es wollte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Ein zweiter Treffer war dann den Thurgauern vergönnt. Hobi traf in der 28. Minute. Die Winterthurer Hintermannschaft schien zu diesem Zeitpunkt etwas unsortiert. Mit dem Rückstand im Rücken begaben sich die Löwen in die Kabine.
Für den Schlussabschnitt schienen sich die Winterthurer etwas vorgenommen zu haben. Zumindest liess der Ausgleich nicht lange auf sich warten. In der 43. Minute liess Steiner die knapp 950 Fans jubeln. Danach schien das bessere Ende für Winterthur zum greifen nahe. Thurgaus Döpfner machte den Bestrebungen des EHCW einen Strich durch die Rechnung. Ab der 50. Minute rannte das Heimteam wieder einem Rückstand nach. Und es rannte und rannte. Bis 3.3 Sekunden vor Schluss doch noch das rettende Ufer nahte. Torhüter Chmel hatte schon lange seinen Kasten verlassen. Mit grossem Kampf erzielten Muller und seine Mitspieler den Ausgleich.
In der nötig gewordenen Verlängerung hatten die Winterthurer zu Beginn die besseren Gelegenheiten. Die Winterthurer Spieler erreichten aber nicht das gewünschte Resultat. Es war dann Thurgaus Garlent, welcher den Gästen den Zusatzpunkt sicherte.
