Vor sechs Tagen lieferten die Winterthurer in Bellinzona eine desolate Leistung ab. Am Donnerstagabend trat der EHC Winterthur den Gegenbeweis an. Es gelang ein durchwegs solider Auftritt.
Auf dem Matchblatt stand mit Petr Cajka eine weitere Verstärkung der SCRJ Lakers. Der Stürmer verstärkte die Löwen aufgrund eines weiteren Ausfalls im Kader. Der EHCW schien von Anbeginn keine Zweifel über den Sieger aufkommen lassen zu wollen. Mal um Mal stürmten die Winterthurer Angriffe auf das Tessiner Tor um Davide Fadani. Den Torreigen eröffnete Robin Lekic in der 5. Minute. Er war es, der vor knapp einer Woche den einzigen Treffer erzielen konnte. Heute blieb es nicht dabei. Gleich das erste Powerplay war von Erfolg gekrönt. Der Schuss von Eriksson landete im Tor und war auch zugleich sein Premierentreffer für die Löwen. Mit dem dritten Treffer vor der Pause, diesmal durch Capaul, schien die Partie bereits entschieden.
Zwar führten die Winterthurer im Heimspiel gegen die Tessiner schon deutlich, knapp wurde es dennoch gegen den Schluss. Nicht so heute. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Lekic mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4-0. Die meist einseitige Partie fand ihren Fortlauf mit einem weiteren Treffer durch Antenen in der 36. Minute. Danach war die Messe gelesen. Einzig der Shutout für Michal Chmel im Winterthurer Tor musste noch erarbeitet werden. Dies gelang mit guter Teamarbeit. Der EHC Winterthur sichert sich drei weitere Punkte und rehabilitiert sich für die Leistung von letzter Woche.
