Der EHC Winterthur trat zu seinem letzten Auswärtsspiel in der SKY Swiss League stark ersatzgeschwächt an. Mit nur drei Linien reiste das Team ins Wallis – und hatte gegen den Qualifikationssieger HC Sierre zu keiner Zeit eine realistische Chance auf Punkte. Am Ende resultierte eine klare 0:5-Niederlage.
Bereits das erste Drittel stand sinnbildlich für den Abend. Sierre drückte von Beginn an aufs Tempo und nutzte seine offensive Klasse eiskalt aus. Die Walliser, angeführt von ihren überragenden Skorern, zogen früh davon. Winterthur hingegen fand offensiv praktisch nicht statt – ohne einen einzigen Torschuss im Startabschnitt. Das 0:3 nach 20 Minuten sprach eine deutliche Sprache.
Im Mitteldrittel fing sich das dezimierte Team aus der Eulachstadt etwas und hielt defensiv besser dagegen. Zwar blieb man offensiv weiterhin harmlos, doch das torlose Drittel durfte zumindest als kleiner moralischer Erfolg gewertet werden. Man stemmte sich gegen die Überlegenheit des Heimteams und verhinderte vorerst weitere Gegentreffer.
Im Schlussabschnitt setzte sich die Klasse des Qualifikationssiegers dann erneut durch. Zwei weitere Tore besiegelten die Niederlage. Winterthur blieb an diesem Abend ohne Treffer – und ohne Punkte.
Damit endet ein Kapitel: Es war das letzte Auswärtsspiel des EHC Winterthur in der Liga. Insgesamt absolvierte der Club in elf Saisons 260 Partien in der Swiss League. Der Abschied aus der Fremde fiel ernüchternd aus – ohne Tore und ohne Zählbares.
Nun steht noch das letzte Heimspiel am Samstag gegen den HC La Chaux-de-Fonds an, ehe sich das Kapitel Swiss League für Winterthur endgültig schliesst.
