Der EHC Winterthur sicherte sich in einem spannenden Duell gegen den EHC Olten einen 3:1-Sieg. Die Partie war geprägt von einer beeindruckenden Disziplin der Winterthurer.
Das erste Drittel bestach durch solide Defensivarbeit der Gastgeber. Trotz des Drucks von Olten gelang es den Winterthurern, die Partie ausgeglichen zu halten und den Gegner von klaren Torchancen fernzuhalten.
Im zweiten Drittel legte Winterthur dann offensiv zu. In der 27. Minute erzielte Gianluca Ogi das 1:0 nach einer sehenswerten Kombination mit Jan Hornecker und Tomas Vlcek. Kurz darauf erhöhte Nico Lehmann in der 31. Minute auf 2:0, wobei Lucas Hedlund und Robin Lekic nicht minder sehenswert die Vorarbeit leisteten. Es folgte eine strittige Szene: Ein vermeintliches Tor von Olten wurde zunächst anerkannt, jedoch nach einer Coaches Challenge wieder aberkannt, was für Verwirrung auf dem Eis sorgte, das Spiel der Winterthurer kurzzeitig aus dem Rhythmus brachte und den Oltnern den Anschlusstreffer durch Faille ermöglichte.
Im dritten Drittel war Olten druckvoller, während Winterthur versuchte, die Führung zu verteidigen. Winterthur liess sich aber auch durch Druckphasen des Gegners nicht aus der Ruhe bringen. In den letzten Minuten nahm Olten den Torhüter heraus, was Allan McShane nutzte, um mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand von 3:1 zu besiegeln.
Dank einer einmal mehr soliden Leistung kommt Winterthur zu den Punkten 6-8, was den misslungenen Saisonauftakt definitiv vergesse lässt.
