In der 6. Runde der Sky Swiss League-Saison 24/25 empfing der EHC Winterthur den EHC Basel, einen der Favoriten der Liga. Das Spiel wurde zum erwartet harten Stück Arbeit für die Winterthurer.
Die Partie versprach ein spannendes Duell zwischen einem diszipliniert auftretenden Heimteam und einem druckvoll agierenden Basel. Das Spiel begann mit hohem Tempo, wobei der EHC Basel von Anfang an viel Zug auf Winterthurs Tor ausübte. Basel nutzte die sich bietenden Räume und ging in der 12. Minute durch den flinken Supinski mit 0:1 in Führung. In der Folge konnte Winterthur sein Spiel weitgehend aufrechterhalten und kam kurz vor Drittelsende zu einem Powerplay.
Dieses nutzen die Hausherren gleich zu Beginn des zweiten Drittels zum Ausgleich. Robin Lekic traf in besagter Überzahl nach Zuspiel von Lehmann und Hedlund. Doch Basel blieb weiter gefährlich und erzielte bereits sechs Minuten später durch den Ex-Winterthurer Gianluca Barbei das 1:2. Winterthur zeigte sich im Mittelabschnitt deutlich besser eingestellt auf den starken EHC Basel und kam zu Chancen. Zählbares schaute allerdings im zweiten Drittel nicht mehr heraus.
Im letzten Drittel kam Winterthur durch Allan McShane zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Ein Punktgewinn lag nun in Reichweite. Eine Teamstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis brachte Basel allerdings wieder in Überzahl. Diese nutzte Sandro Brügger eiskalt zum 2:3-Siegtreffer. Trotz weiterer Strafen auf beiden Seiten konnte Winterthur keine Antwort mehr finden. Der Sieg für die Basler war über die gesamte Distanz gesehen sicher nicht gestohlen.
Für beide Teams geht es am Sonntag im Cup weiter. Winterthur trifft auf den 1. Ligisten HC Luzern.
