Nach dem geglückten Duell vom Freitag gegen den Vorletzten der Tabelle, hatte der EHC Winterthur zwei Tage später beim Tabellenletzten Bellinzona anzutreten. Es wurde eine ähnlich schwierige Angelegenheit. Diesmal nicht mit dem besseren Ende für die Winterthurer.
Fast hätten sich die Winterthurer am Freitag erneut vom EHC Chur übertölpeln lassen. Erst im Schlussdrittel drehten die Löwen das Spiel und mussten für das Spiel vom Sonntagnachmittag in Bellinzona gewarnt sein. Die Snakes ihrerseits hatten am Freitag auswärts den HC Thurgau bezwungen. Warnung genug also. Diese kam zwar an, verpuffte aber mit der Fortdauer des Spiels.
Beide Teams gestalteten je ein Drittel für sich. Winterthur nahm aus dem Startdrittel die Führung mit. Hedlund traf 13 Minuten. Danach gelang es den Winterthurern nicht, die Führung auszubauen. Im Gegenteil, man gab Spielanteile ab und liess den überraschenden Tessinern das Feld. So kam es, dass Albis in der 32. Minute zum Ausgleich kam. Mit dem ausgeglichenen Skore gingen die Teams in die zweite Pause.
Winterthur konnte nach dem Spiel monieren, dass man vier Mal das Gehäuse traf. Allerdings hätte man das Spiel durch Tore für sich entscheiden können. So plätscherte das Schlussdrittel dahin und ehe man sich versah, kamen die Gastgeber aus Bellinzona 45 Sekunden vor Schluss zum Handkuss. Dem ganzen voraus ging eine unsaubere Angriffsauslösung, was sich letztlich rächen sollte.
Mit den anderen Resultaten des Sonntags ist diese Niederlage für Winterthur doppelt ärgerlich. Olten und Chur gewannen ihre Partien.
