Am Dienstagabend konnte der EHC Winterthur den Kantonsrivalen aus Küsnacht zum Spitzenkampf empfangen. Auch heute lohnte sich der Besuch des Spiels. Winterthur erkämpft sich drei weitere Punkte und ist nun im Spitzentrio der Liga.
Gleich zu Beginn des Spiels leisteten sich beide Teams kleine Strafen. Winterthur kam nach Ablauf der eigenen Strafe zum ersten Powerplay. Dass dies in dieser Saison eine der Stärken der Löwen ist, machte sich sich auch heute umgehend bemerkbar. Nur wenige Sekunden waren gespielt ehe mit einem Knaller zum 1-0 traf. Man schrieb zu diesem Zeitpunkt die fünfte Minute. In der Folge lieferten sich beide Teams eine abwechslungsreiche Partie, ohne das Skore aber noch weiter zu erhöhen.
Auch im zweiten Abschnitt machten mehrheitlich die Strafen von sich reden. Sie sollten allerdings nicht ausschlaggebend sein. Mehr Auswirkungen hatte in der 29. Minute eine kurze Unaufmerksamkeit in der Winterthurer Hintermannschaft. Sejejs nutzte den Fehler in der Abwehr und bezwang Torhüter Chmel zum Ausgleich. Die Eulachstädter zeigten sich davon unbeeindruckt und powerten weiter. Noch vor der Pause konnte so die erneute Führung erkämpft werden. Eine formidable Angriffsauslösung durch Antenen, die weitere Zusammenarbeit von Hänggi und Embacher, sowie der erfolgreiche Ablenker von Fröwis vor dem Tor, liessen die Fans jubeln. Mit 2-1 konnten die Winterthurer den Gang in die Pause antreten.
Durch den Schlussabschnitt kämpften sich die Winterthurer solidarisch hindurch. Eine geschlossene Teamleistung, angefangen beim starken Michael Chmel im Tor über die Verteidiger bis vorne im Sturm. Viel Risiko wollte man nicht mehr eingehen, die GCK Lions waren bemüht, konnte allerdings nicht mehr reüssieren. Der EHCW sicherte sich drei weitere Punkte und bleibt in Fahrt! Für die Löwen gibt es allerdings keine Verschnaufpause. Gleich morgen Mittwoch steht die Cup-Partie in Huttwil auf dem Programm. Beileibe auch keine einfache Aufgabe.
