Zum Achtelfinale des National Cup hatten die Winterthurer in Huttwil anzutreten. Nach einer deutlichen Führung kam der EHCW-Express fast noch ins Schlingern. Am Schluss blieb der Erfolg aber aufseiten des Oberklassigen.
Die Huttwiler sind stark in die neue MyHockey League-Saison gestartet. Tabellenplatz Drei zeugt von der Stärke der Oberaargauer. Für die Musik sorgten im Startabschnitt aber die Gäste aus der Eulachstadt. Insbesondere die Special Teams waren gut aufgelegt. Die ersten beiden Tore erfolgten im Powerplay nach den ersten Strafen gegen die Gastgeber. Huttwil fand zu diesem Zeitpunkt den Tritt nicht und musste sich dem Favoriten beugen. Beim dritten Treffer der Winterthurer stand eine eigene Strafe im Vordergrund. Gianluca Ogi traf bereits nach 18 Sekunden in Unterzahl zur komfortablen Führung.
Zwar konnten die Winterthurer Löwen nach Spielmitte auf 0-4 erhöhen, am Spielgeschehen änderte sich danach aber einiges. Winterthur liess ein wenig die Zügel schleifen, was prompt den Huttwilern in die Hände spielte. Nur eine Minute nach dem Winti-Treffer folgte der erste Treffer von Hockey Huttwil. Auch in der folgenden Unterzahl der Gastgeber ergaben sich Chancen für die Berner. Winterthur war mit einem Gegentreffer im Mittelabschnitt gut bedient.
Und als ob dies nicht Warnschuss genug war, musste sich der EHCW nach der Pause erneut mächtig strecken. Eine Strafe gegen Huttwil brachte nicht die gewünschte Entlastung. Ganz im Gegenteil, Torhüter Roby Mettler, heute erstmals im Winterthurer Kasten, liess sich mit einem Shorthander zum 2-4 aus Sicht der Gastgeber bezwingen. Die frischeren Beine der Huttwiler machten sich danach bemerkbar. Kurz vor Schluss kassierten die Löwen zwei kleine Strafen gleichzeitig. Die doppelte Überzahl nutzte Hockey Huttwil prompt aus. Nun war Feuer im Dach. Die Gastgeber ersetzten noch den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, ohne aber nochmals zum Erfolg zu kommen. Der EHC Winterthur qualifiziert sich mit etwas Chrampf zum Schluss doch noch für die nächste Cup-Runde!
